Meine Haltung zur Begleitung von Frauen in dieser Phase
Ich begleite Frauen in der Perimenopause und Menopause mit dem Fokus auf Entlastung statt Optimierung. Ich sage das ganz deutlich und ganz bewusst, weil mir gerade auch in den sozialen Medien öfter ein recht alltagsfremdes Bild präsentiert wird, doch dazu in einem anderen Blogartikel noch mehr und genauer.
An dieser Stelle möchte ich dir erzählen, wie meine innere Haltung und Intention beschaffen sind, denn meine Arbeit ist pragmatisch und kontextsensibel. Ich erwarte nicht von einer berufstätigen Mutter mit pubertierenden Teenagern, dass sie sich täglich zwei Stunden für Sport und Meditation, geschweige denn on top noch einen grasgrünen Smoothie zubereitet. Du machst das und es passt für dich? Wunderbar! Aber eben auch, wenn dein Alltag so nicht aussieht.
Ich begegne Frauen mit Respekt für ihre Eigenständigkeit, ihre Grenzen und ihre Lebensrealität – mein Wissen, besonders in meinen Beratungsräumen, dient dir immer als Angebot, nicht als „Auftrag“. Wechseljahre sind kein Projekt, sondern ein Übergang, ein Prozess, der echte und individuelle Unterstützung verdient. Dafür bin ich hier und das habe ich dir im Folgenden mal ganz konkret zusammengefasst:
Meine Intention als Wechseljahrsberaterin
Meine Arbeit Meine Arbeit ist getragen von dem Wunsch, Frauen in der Perimenopause und Menopause dabei zu unterstützen, sich selbst zu entlasten. Ich begegne dieser Lebensphase als einem komplexen Übergang, der im realen Leben stattfindet – mit all seinen Anforderungen, Widersprüchen und Begrenzungen. Mit all dem, was eben „eh“ schon da ist. Nicht alles ist für jede von uns machbar, nicht alles ist passend. Das findet in meiner Beratung immer Berücksichtigung und ist meiner Meinung nach ein ganz wichtiger Baustein für mehr Selbstmitgefühl.
1. Entlastung als Voraussetzung
Ich gehe (auch aus eigener Erfahrung) davon aus, dass die meisten Frauen in dieser Phase ohnehin schon viel tragen, viele Rollen erfüllen, viel auf dem Zettel haben. Darum ist ein erster Schritt häufig zunächst einmal, Entlastung zu schaffen, das eigene Nervensystem und Körpergefühl zu unterstützen – damit Orientierung, Regulation und neue Perspektiven überhaupt möglich werden. Du darfst dich gesehen und gehört fühlen.
2. Orientierung statt Optimierung
Ich biete Wissen als Angebot, nicht als Auftrag oder weitere „Fleißarbeit“. Beratung bedeutet für mich, Zusammenhänge verständlich einzuordnen, dich als Frau für deine eigenen Prozesse sensibel zu machen ohne daraus neue To-do-Listen oder implizite Erwartungen abzuleiten. You do you, und das ist okay.
3. Symptome ernst nehmen
Körperliche und psychische Symptome verstehe ich als reale Ausdrucksformen nervensystemischer, hormoneller, sozialer und struktureller Belastungen und Bedingungen. In meinen Räumen und Beratungen möchte ich sie gemeinsam betrachten – damit wir herausfinden können, an welchen Stellschrauben wir drehen können, um dich dabei zu unterstützen, deine Lebensqualität zu fördern und deine Handlungsspielräume zu erweitern.
4. Pragmatismus im Alltag
Meine Intention ist es, Frauen im Hier und Jetzt zu unterstützen. Was im Alltag konkret hilft, darf seinen Platz haben – auch dann, wenn es nicht idealtypisch oder „ganzheitlich perfekt“ ist. Ein unperfekter Anfang ist besser als nie zu beginnen.
5. Würde im Übergang
Ich begleite Frauen mit der Haltung, dass sie nicht repariert oder weiter verbessert werden müssen. Die Wechseljahre verdienen einen respektvollen, kontextsensiblen Blick – und eine Begleitung, die stärkt, statt zusätzlichen Druck zu erzeugen.
Wenn das bei dir innerlich „andockt“, dann schreib mir gern oder buch dir einen unverbindlichen Kennenlern-Call! Nutze gern das Formular unten dafür.



